Inhalte des Kulturlandplans

Am Ende des Beratungsprozesses werden die Ergebnisse vom Kulturlandplanberater in einem "Papier-Plan" dokumentiert. Der Plan soll alle wichtigen Ergebnisse der Beratung sowie alle Informationen enthalten, die der Landwirt braucht, um selbstständig seine Naturschutzmaßnahmen erfolgreich umzusetzen.

Berichtsteil I

Berichtsteil I ist der betriebsspezifische Teil:

  • Ausgangssituation des Betriebs
  • Vorstellung der umgebenden Landschaft
  • Ergebnisse und Interpretation der Ökologischen Standortbestimmung für den Betrieb
  • Individuelle Maßnahmenvorschläge mit Kurzbeschreibung und allen wichtigen betriebsbezogenen Informationen (Wo? Was? Warum? Wie umsetzen?), einschließlich Übersichtstabelle und Karte. Die Maßnahmenvorschläge sind in Großkapitel gegliedert: Acker, Grünland, Streuobst, Strukturelemente, Feuchtbiotope und Hofstelle
  • Hinweise zur Maßnahmenorganisation mit Tabellen
  • Ideen und individuelle Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit
  • Serviceteil mit wichtigen Ansprechpartnern aus der Region (Behörden, Umweltverbände usw.) und Literaturtipps

Berichtsteil II

Der zweite Teil enthält er zu jeder Maßnahme aus dem Berichtsteil I folgende Erläuterungen:

  • Ökologische und naturschutzfachliche Hintergründe der Maßnahme
  • Praktische Umsetzungsanleitungen unter besonderer Berücksichtigung landwirtschaftlicher Belange
  • Rechtliche und fördertechnische Hintergründe in Abstimmung auf das jeweilige Bundesland
  • Adressenliste (z.B. Bezug von biologisch erzeugtem Pflanzgut, regionaler Fledermausbetreuer, o.ä.)
  • Literaturtipps für Bücher, Broschüren und Internetseiten

Darüber hinaus beschreibt dieser Berichtsteil die Hintergründe zum Kulturlandplan und die Vorgehensweise bei der Ökologischen Standortbestimmung.

Solche Informationen sind nicht betriebsspezifisch. Sie werden in der Kulturlandplan-Datenbank als Textbausteine angelegt und bei Bedarf aktualisiert. Damit können sie schnell und passend für die Situation des Betriebs ausgewählt und in den Bericht geschrieben werden.

"Werkzeugkoffer" für die Beratung